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Sybille Bross & Christoph Traub

30.04. bis 05.06.2017

Künstler: Sybille Bross & Christoph Traub

Vernissage: 30. April 2017 um 17 Uhr im Wurmbrandsaal
Grußwort: Bürgermeister Zimmermann, Stadt Gaildorf
Einführung: Dr. Beatrice Büchsel, Kunsthistorikerin
Umrahmung: Hannes Czempiel & Aurelia Körner, Klavier


Öffnungszeiten: samstags, sonntags & feiertags von 14.00 - 17.00 Uhr


Sibylle Bross, wohnhaft in Leutenbach-Nellmersbach, wurde 1959 in Stuttgart geboren, studierte u. a. in Paris und Stuttgart und ist seit 1986 freischaffende Künstlerin mit Ausstellungen, Aufträgen, Stipendien, Auszeichnungen und Preisen im In- und Ausland.

Die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper in seiner Verletzlichkeit und Schwere ist in ihren Arbeiten elementar. Dabei arbeitet sie gerne und äußerst konzentriert mit Modellen. Die Verdichtung zum Motiv entsteht, wie ein Traum sich bildet: Eins wächst aus dem Anderen und sie gibt sich ganz diesem inneren Prozess hin. Oft geht sie mit Staffelei und Ölfarben auf Reisen und malt in einer belebten Stadt mitten im Gewühl. Dieses Einssein mit der Außenwelt hat schon Suchtcharakter und sie findet oft schwer im Herbst in ihr Atelier zurück. Durch ihre Pleinair-Malerei wurde sie weltweit zu vielen Symposien eingeladen und hatte Begegnungen und Austausch mit Malerkollegen vieler Nationalitäten.

Der gelernte Steinbildhauer Christoph Traub, wohnhaft in Schorndorf, wurde 1964 in Stuttgart geboren. Er besuchte die Kunstakademie Karlsruhe und ist seit 1990 freischaffend. Er verzeichnet mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie Teilnahmen an Symposien im In- und Ausland.

Christoph Traub sucht den Widerstand besonders des harten Granits, jedoch auch in Marmor, Jura, Kalkstein arbeitet er. Aus dem Stein formt er mit Presslufthammer, Flex, Schleifmaschinen, Schlageisen und Schlegel Körperformen und -fragmente sowie Ganzkörper. Christoph Traubs Skulpturen sind im klassischen Sinn nicht schön, weil Regelmäßigkeit und Ebenmäßigkeit nicht seine vorrangigen Maßstäbe sind: So entstehen ungewöhnlich lange Glieder, die sich manchmal noch auf bizarre Weise winden, gestutzte Flügel und breite Formen.


 


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