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Raum 3 - Peter Jakob Schober

Am 13. Dezember 1897 in Gschwend geboren. Von 1911 bis 1916 Ausbildung am Lehrerseminar in Backnang und Referendarzeit. Kriegsdienst von 1916 bis zu seiner Verwundung 1918. Er erhielt eine Stelle in Calw als Zeichenlehrer, ging dann aber 1922 zum Studium an die Akademie nach Stuttgart. wo er bis 1929 bei den Professoren Landenberger, Altherr und Eckener studierte. Anschließend ging er bis 1932 nach Paris, um sich mit den Arbeiten der französischen Impressionisten und denen von Cezanne auseinanderzusetzen. In dieser Zeit beteiligte er sich schon als Mitglied der Stuttgarter Sezession an mehreren Ausstellungen. Sein Können beeindruckte. So wurde er 1932 als Lehrbeauftragter für Radierungen an die Stuttgarter Akademie berufen. Diese Tätigkeit beendete er 1936 und war von da an freischaffender Künstler. Von 1939 bis 1916 Kriegsdienst und in französischer Gefangenschaft, in der er Otto Dix kennenlernte. 1943 wurde sein Atelier zerstört und mit ihm beinahe sein ganzes Werk. Notquartier in Beilstein-Billenbach, welches später sein Wohnort wurde. 1954 wurde er dann zum Vorsitzenden der Stuttgarter Sezession gewählt, was er bis 1968 auch blieb. 1954 entstand auch an der neuen Stadthalle in Gaildorf als Auftragsarbeit das Sgraffito "der Minnesänger Schenk von Limpurg". Danach begab sich Schober auf mehrere Auslandsreisen in den Süden, was offensichtlich seinen Malstil beeinflußte. 1973 wurde seine künstlerische Leistung mit der Ernennung zum Professor gewürdigt. Auf vielen Ausstellungen in Deutschland und darüber hinaus waren seine Bilder zu sehen und er wurde berühmt. 1983 ist er im Alter von 86 Jahren in Beilstein gestorben.

Seine Werke sind in den Staatsgalerien in Stuttgart und Dresden und vielen anderen Sammlungen vertreten. Der malerische Wandel in der Nachkriegszeit hat ihn von seinem früheren impressionistischen Stil im Sinne Cezannes hin zu einem mehr expressionistischen geführt, der auch Ausgang seines großen Erfolgs gewesen sein mag. Ausflüge ins Abstrakte haben ihn gereizt und ergänzten seine Malerei. Er gehörte zweifellos zu den wichtigsten Malern Baden-Württembergs.

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